Angebote an deiner Hochschule

Sport, Kultur, leibliches Wohl, ehrenamtliches Engagement, Exkursionen oder Kinderbetreuung – das alles und noch viel mehr steckt drin in deiner Immatrikulation. Denn mit der offiziellen Einschreibung an deiner Universität oder Hochschule hast du ein Ticket gelöst, das viel mehr beinhaltet als Vorlesungen, Seminare und Prüfungen auf dem Weg zum Traumjob.

Unis und Hochschulen funktionieren oft wie eine kleine Stadt. Sie bieten ihren Mitgliedern Beratung in vielen Bereichen, machen Angebote für Kultur und Sport, helfen mit Mensen, Bistros und Kaffeebars gegen den kleinen und großen Hunger, verleihen in Bibliotheken Fachbücher, die für den studentischen Geldbeutel meist unbezahlbar sind, unterstützen mit Kinderbetreuung in Hochschulkitas und veranstalten Partys. Außerdem laden sie dazu ein, sich ehrenamtlich in sozialen, politischen oder technischen Projekten zu engagieren. Wer sucht, der findet. Eine kleine Auswahl dessen, was dir die Hochschule bietet, und wo du suchen musst, um Angebote zu finden, erfährst du hier.

„Erstipartys“ und Einführungsveranstaltungen

Eine gute Gelegenheit, deine Kommilitoninnen und Kommilitonen gleich auch außerhalb der Seminare kennenzulernen, bieten die sogenannten Erstipartys oder Kennenlernpartys deiner Fachschaft an. Die finden meist in den ersten Wochen statt. Nähere Informationen dazu gibt es über die Schwarzen Bretter deiner Fachschaft im Institut. Oder vielleicht ist deine Fachschaft auch über Social Media-Kanäle aktiv. Solche Infos bekommst du meist in den Einführungsveranstaltungen zu Beginn deines Studiums. Deshalb unbedingt hingehen, wenn die Erstsemester und die „Neuen“ in höheren Semestern begrüßt werden.

Unibibliotheken

Dein Professor hat dir ein teures Fachbuch empfohlen, für das dein eher kleines studentisches Portemonnaie nicht ausreicht? Meist ist das kein Problem. Denn Universitäten und Hochschulen haben eigene Bibliotheken, in denen du oft mehrere Exemplare des empfohlenen Fachbuchs findest, so dass du eins ausleihen kannst. Und sollte das Fachbuch doch schon verliehen sein, frag deinen Professor, ob es nicht vielleicht einen sogenannten Semesterapparat mit der vollständigen Literatur gibt, die du für dieses Seminar benötigst. Solche Semesterapparate können in der Regel nicht ausgeliehen werden, sondern bleiben das ganze Semester über in der Bibliothek. Du kannst die Bücher dann im Lesesaal nutzen. Die meisten Hochschulen haben nicht nur eine zentrale Bibliothek, sondern auch jeweils eine für die verschiedenen Fachbereiche. Wo du die Bibliotheken findest, welche Öffnungszeiten und Ausleihbedingungen gelten, erfährst du über die Homepage deiner Hochschule.

Badminton, Bouldern oder Baumbaden – Hochschulsport

Du bist neu in der Stadt, vermisst deinen alten Sportverein und weißt nicht, welchem Verein du dich in der neuen Stadt anschließen sollst? Dann check doch erstmal, was dir deine Hochschule an Sportkursen zu bieten hat. Das Angebot ist oft riesengroß und reicht – je nach Universität und Hochschule – von traditionellen Sportarten mit und ohne Ball über Tanzkurse, Yoga und Kraftsport bis zu exotischeren oder Trendsportarten wie Roundnet, Waldbaden oder Taijiquan. Über den Hochschulsport hast du nicht nur die Chance, unverbindlich neue Sportarten kennenzulernen, sondern du kannst auch unkompliziert neue Kontakte knüpfen.

Manche Hochschulsporteinrichtungen bieten auch Uni-Sport@Home an. Wer nicht vor Ort sein kann, hat dabei die Möglichkeit, sich über Streamingdienste fit zu halten.

Dazu gibt es oft auch Angebote zu gemeinsamen Reisen oder Exkursionen, um zum Beispiel bei Windsurf-Camps, Wellenreiten oder Drachenfliegen auch solche Sportarten auszuprobieren, die vor Ort nicht angeboten werden können.  Informationen zum Sportangebot und wie du dich anmelden kannst, erhältst du über die Homepage deiner Uni oder Hochschule.

Chor und Co.

Auch für Musikbegeisterte hat die Hochschule einiges zu bieten. Ein Blick auf die Homepage verrät, ob es Chor, Big Band oder Sinfonieorchester gibt. Meist sind diese Angebote nicht nur für Musikstudierende, sondern für alle offen. Allerdings verlangen viele Chöre und Ensembles ein Vorspielen oder Vorsingen, um auszuloten, ob die Bewerberin oder der Bewerber zu ihnen passt.

Freundinnen und Freunde des Theaters finden an Universitäten ebenfalls jede Menge Gleichgesinnte, mit denen sie entweder selbst auf der Bühne stehen oder gemeinsam kulturelle Veranstaltungen der Region besuchen können, häufig zu ermäßigten Studierendentarifen. Auch hier empfiehlt sich ein Blick auf die Homepage deiner Hochschule.

Ehrenamtlich mitgestalten

Hast du schon mal vom Studierendenparlament, kurz StuPa oder auch nur SP, gehört? Das ist das höchste beschlussfassende Organ aller an einer Hochschule oder Universität immatrikulierten Studierenden. Das Studierendenparlament wählt zum Beispiel den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), also die studentische Regierung, die die Interessen der Studierenden an der Hochschule oder Universität vertritt. ASten bieten in vielen Bereichen ebenfalls Beratung an, zum Beispiel eine BAFöG- und Sozialberatung oder Rechtsberatung. Wo du deinen zuständigen AStA findest, zeigt dir ein Blick auf die Hochschul-Homepage.

Falls du selbst im StuPa oder AStA aktiv werden möchtest, sprich deine Kommilitoninnen und Kommilitonen direkt auf ein Engagement an, denn beide Organe leben von Ehrenamtlichen, die sich für einen gut funktionierenden Hochschulcampus einsetzen.

Wo und wie du dich mit deiner ver.di für studentische Belange engagieren kannst, erfährst du hier.

Ehrenamtlich kannst du dich nicht nur politisch engagieren. Bestimmt gibt es auch an deiner Hochschule andere Projekte, etwa im sozialen oder technischen Bereich, in denen dein Engagement gefragt ist. Einige Hochschule bieten auf ihren Homepages einen guten Überblick über Initiativen, an denen du dich beteiligen kannst.

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