Studiumsabbruch

Der Studiengang ist echt nichts für dich? Du fühlst dich an der Uni nicht wohl? Nun überlegst du, ob du dein Studium wechseln oder sogar abbrechen sollst? Wir stehen dir dabei zur Seite.

Selbst wenn du dich im Vorfeld ausgiebig mit dem Studienangebot beschäftigt hast, stellst du womöglich irgendwann im Studium fest, dass es doch nicht die richtige Wahl war.

Das ist gar nicht so ungewöhnlich: Viele Studierende wechseln „unterwegs“ ihre Fachrichtung oder sogar die Hochschule. Andere brechen ganz ab und beschreiten neue Wege.

Wenn du unzufrieden bist, kann es dafür verschiedene Gründe geben:

Vielleicht hast du Prüfungsangst?

Prüfungsangst ist kein seltenes Phänomen. Viele Studierende quälen sich mit der Angst, zu versagen. Damit dich die Angst im Examen nicht lähmt, helfen tiefes Durchatmen und Unterstützung von außen.

  • Bereite dich frühzeitig und umfassend auf die Prüfung vor. Das gibt dir Selbstsicherheit. 
  • Erzähle Menschen aus deinem engsten Umfeld von deiner Angst und lass dich von ihnen begleiten. Du kannst dich auch mit anderen Studierenden aus deiner Prüfungsklasse zusammentun, mit ihnen einen Zeitplan zur Prüfungsvorbereitung aufstellen und gemeinsam lernen. Der Vorteil? Deine Lerngruppe wird dir spiegeln, dass du gut vorbereitet bist, und dir so die Angst vor der Prüfung nehmen. 
  • Wenn das alles nicht hilft, hol dir zusätzliche Unterstützung! Die meisten Hochschulen haben psychosoziale Beratungsstellen, zum Beispiel vom Studierendenwerk. Hier gibt es viele hilfreiche Angebote für Studierende mit Prüfungsangst. 

Oder ein Motivationsproblem?

Für viele Studierende ist die Umstellung von der Schule auf die Uni eine Herausforderung. Das selbstständige Bearbeiten des Stoffs fällt vielen zu Beginn des Studiums schwer.

Lerngruppen sind eine gute Möglichkeit, um diese Hürde zu meistern. Schließ dich mit anderen zusammen, vielen geht es so wie dir! Verabredet euch zu gemeinsamen Lerntreffen auf dem Campus, das motiviert!

Vielleicht ist dir dein Studium zu theoretisch?

Es stimmt, das Studium an einer Universität kann sehr theorielastig sein. Wenn du damit haderst, hast du verschiedene Optionen.

Du kannst dir einen Nebenjob in deinem Fachgebiet suchen und dein Wissen so in die Praxis bringen. Ein Vorteil ist, dass du praktische Erfahrungen sammelst, die dir später bei der Jobsuche behilflich sein werden.

Eine andere Möglichkeit ist der Wechsel an eine Fachhochschule, hier ist das Studium anwendungsorientierter. Die verschiedenen Varianten kannst du zum Beispiel in der allgemeinen Studienberatung deiner Hochschule besprechen.

Oder es drohen Finanzierungslücken?

Bevor du aus finanziellen Gründen das Handtuch schmeißt, solltest du dich an die Sozialberatung deiner Uni wenden. Dort sitzen Fachleute für alle Fragen rund ums Thema BAföG, Job und andere Finanzierungsmöglichkeiten.

Kläre mit ihnen genau ab, was passiert, wenn das Geld nicht rechtzeitig auf deinem Konto eingeht oder wie eine Finanzierung bei einem Studienfachwechsel möglich ist.

Bevor du dich endgültig für oder gegen einen Studienwechsel oder -abbruch entscheidest, denk über die folgenden Fragen nach:

  • Ist tatsächlich das Studium das Problem – oder etwas anderes?
  • Hast du schon alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um eine Lösung zu finden?
  • Studierst du wirklich das, was du willst? 

Lass dich beraten, bevor es zu einer unüberlegten Entscheidung kommt, die du später bereust! Die allgemeine Studienberatung deiner Hochschule hilft dir dabei.

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